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Keramik­implantate Hamburg

Natürlich schöne Zähne – ein Leben lang

Dr. Andrea Steffers ist nicht nur Gründerin von Biodental Hamburg und eine der überzeugtesten Vertreterinnen der biologischen Zahnmedizin, sondern auch eine langjährig erfahrende Implantologin. 2012 wurde ihr von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie ihr Zertifikat verliehen.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Implantat dient dem Zahnersatz, mit dem ein Zahn oder beliebig viele Zähne rekonstruiert werden können. Es ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Darauf setzen wir einen neuen, individuell angefertigten Zahn, Brücken oder Prothesen. Das Ergebnis fügt sich harmonisch ein und die natürlichen Gesichtszüge bleiben erhalten. So gewinnen auch Prothesenträger den Komfort und die Sicherheit eigener fester Zähne zurück. Anders als bei einer herkömmlichen Prothese bleibt die natürliche Spannkraft von Mund, Lippen und Wange erhalten und der Knochenabbau wird vermieden.

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Keramikimplantate von Swiss Dental Solutions (SDS)

Wir haben uns für Keramikimplantate der Firma Swiss Dental Solutions (SDS) entschieden. Sie bestehen aus Zirkonoxid und sind im Gegensatz zu den gängigen Titanimplantaten metallfrei, aus Sicht der biologischen Zahnmedizin der entscheidende Vorteil! Keramikimplantate sind elektrisch neutral und durch die weiße Farbe sehr ästhetisch. Bei Titanunverträglichkeit oder Unbehagen gegen Metalle im Körper sind sie eine schonende Lösung. Sie lösen keine Allergien oder Unverträglichkeiten aus und werden auch bei chronischen Erkrankungen empfohlen.

Zudem bieten Keramikimplantate von SDS einen technischen Vorteil. Dank des besonderen Gewindedesigns können entfernte Zähne im sichtbaren Bereich in der Regel gleich durch einteilige SDS-Keramikimplantate ersetzt werden (Sofortimplantation). Eine provisorische Versorgung mit festen Kunststoffkronen ist fast immer in einer Sitzung möglich.

Optimale OP-Vorbereitung und anschließende Mundhygiene garantieren die Langlebigkeit des Keramikimplantates.

Ablauf der Implantation – Keramikimplantate Hamburg

Ablauf der Implantation - Keramikimplantate Hamburg

Beratung und Voruntersuchung

Zunächst führen wir ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen, in dem wir besprechen, welche Versorgung Sie wünschen und wie viele Implantate erforderlich sind. 
Bevor wir Ihnen zu einem Implantat raten, stellen wir fest, ob die Substanz Ihres Kieferknochens ausreicht, um das Implantat dauerhaft zu halten, denn nach einem Zahnverlust verliert dieser schnell an Volumen.

DVT: dreidimensionales Röntgen - Keramikimplantate Hamburg

DVT: dreidimensionales Röntgen

Mit dem strahlungsarmen DVT-Gerät (digitale Volumentomo­graphie) ermöglichen wir Ihnen eine moderne, computergestützte 3D-Implantatplanung. Damit können Implantatposition sowie passende Länge und Durchmesser der Implantate präzise festgelegt werden. Ebenfalls wird der zur Verfügung stehende Knochen optimal ausgemessen. Dadurch wird die Implantation noch sicherer. Vor allem bei einer Sofortimplantation ist diese Technik sehr wichtig.

Eventuelle Vorbehandlungen / Knochenaufbau - Keramikimplantate Hamburg

Eventuelle Vorbehandlungen / Knochenaufbau

Falls Vorbehandlungen der Zähne oder des Zahnfleisches erforderlich sind, führen wir diese durch. Sollte Ihr Kieferknochen nicht hoch oder breit genug für ein Implantat sein, können wir den Knochen aufbauen. Das dafür benötigte Material kann sowohl aus Ihrem eigenen Körper gewonnen werden als auch humanen, tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Ursprungs sein. Es regt den Kieferknochen an, sich neu zu bilden. Je nachdem, wie viel Knochen neu gewonnen werden muss, erfolgt der Knochenaufbau vor oder während der Implantation.

Laborwerte

Im Vorfeld des Eingriffs achten wir zudem auf zwei Laborwerte, auf Vitamin D3 und LDL-Cholesterin. Vitamin D3 dient dem Knochenstoffwechsel. Der Vitamin D3 Wert sollte bei 60 – 80 ng/ml und der LDL Wert bei 1,2 g/l liegen. Ein Mangel gilt der wissenschaftlichen Literatur als Ursache für den Verlust von Zahnimplantaten in der Einheilungsphase. LDL-Cholesterin zeigt an, wie entzündungsbereit der Körper ist und sollte einen gewissen Wert nicht überschreiten.

Minimalinvasive Implantation

Der ambulante Eingriff findet in unserer Praxis in der Regel unter örtlicher Betäubung statt. Dabei achten wir auf eine gründliche Säuberung und Desinfektion des OP-Gebietes, da Keramikimplantate nur in völlig gesunden Knochen einheilen. Hierzu setzen wir desinfizierendes Ozon ein. Außerdem nutzen wir für eine schnelle Wundheilung das regenerative Potential körpereigener Plasmamembranen. Durch die natürliche Behandlung kann in der Regel auf Antibiotika verzichtet und es können Schmerzmittel minimiert werden. Zusätzlich ist eine orthomolekulare Unterstützung mit Vitaminen und Nährstoffen vor und nach dem Eingriff sinnvoll.

Wir setzen Ihnen Ihr Implantat bzw. Ihre Implantate ambulant ein und versorgen Sie gegebenenfalls mit einem provisorischen Zahnersatz. Die Einheilzeit dauert ca. 2 bis 6 Monate.

Auf was man achten sollte bei einer Zahnimplantation - Keramikimplantate Hamburg

Was sollte ich nach der Zahnimplantation beachten?

Sie selber können dazu beitragen, dass Keramikimplantate gut einheilen. Nehmen Sie sich Zeit für den Eingriff und gönnen Sie sich vor und nach der OP ein paar Tage Ruhe. Beherzigen Sie die bewährten Ernährungsempfehlungen, z. B. auf Gluten, Kuhmilch und Zucker zu verzichten. Tragen Sie in den ersten drei Tagen eine Kühlmaske, die Sie von uns erhalten. So können Schwellungen vermieden werden.

Die Haltbarkeit von Zahnimplantaten hängt maßgeblich von der Mundhygiene ab. Deshalb ist es nach dem Eingriff wichtig, dass Sie Ihrer Zahnpflege besondere Aufmerksamkeit schenken. Unsere Spezialisten werden Sie entsprechend beraten.

FAQ Keramik­implantate Hamburg

Für wen sind Keramikimplantate geeignet?

Keramikimplantate können im Prinzip bei allen Erwachsenen, mit genügend Vitamin D3 von 60 – 80 ng/ml und einem LDL Wert von nicht größer als 1,2 g/l, eingesetzt werden, sofern genügend Kieferknochenvolumen vorhanden ist. Ansonsten kann vorher ein Knochenaufbau erforderlich sein. Die biologisch verträglichen Zahnwurzeln aus Zirkonoxid verwenden wir für den Ersatz einzelner oder mehrerer Zähne. Die zahnfarbenen Implantate sind besonders empfehlenswert bei Zahnverlust im sichtbaren Bereich, Patienten mit Parodontitis, Allergien, Unverträglichkeiten sowie chronischen Erkrankungen.

Was ist besser Keramik- oder Titanimplantate?

Der Einsatz von Metallen in der Mundhöhle kann den gesamten Organismus negativ beeinflussen, da Elektronen freigesetzt werden. Der Einsatz von Keramikimplantaten bietet dem Immunsystem hingegen eine sofortige Entlastung. Die Zahnimplantate sind im Gegensatz zu Titanimplantaten komplett metallfrei, zu 100 Prozent biokompatibel und verträglich. Allergien und Unverträglichkeiten werden (nicht ausgelöst) vermieden. Die modernen Keramikimplantate bestehen aus Zirkonoxid, einem äußerst bruchfesten, stabilen Material, das langfristig haltbar ist.

Zudem wächst das Zahnfleisch besonders gut an das metallfreie Implantat an, Bakterien und andere Schadstoffe können nicht eindringen. Dadurch ist das Risiko für Zahnfleischentzündungen (Periimplantitis) bei Keramikimplantaten minimiert.

Bei dünnem Zahnfleisch können bei Titanimplantaten störende graue Ränder am Zahnfleischsaum sichtbar werden oder ein graues Durchschimmern auftreten. Vor allem im Frontzahnbereich kann dies störend sein. Hingegen ist ein Keramikimplantat vollständig weiß und unauffällig auch bei dünnem, zurückweichendem Zahnfleisch.

Wie lange dauert die Zahnimplantation?

Der Eingriff dauert ca. 15 bis 20 Minuten pro Implantat.

Welche Vorteile bietet die Sofortimplantation von Keramikimplantaten?

Einteilige SDS-Keramikimplantate können extrahierte Zähne sofort ersetzen. Das Gleiche gilt für zweiteilige SDS-Keramikimplantate im hinteren Bereich. Dadurch wird das vorhandene Knochen- und Weichgewebe des Zahnes weitgehend erhalten, welches sonst während der Abheilung verloren geht. Im sichtbaren Bereich ist die provisorische Versorgung mit festen und ästhetischen Kunststoffkronen direkt möglich. So haben Patienten in der Regel noch am selben Tag wieder feste Zähne und die Ästhetik ist wiederhergestellt.

Bei herkömmlicher Implantation müssen Sie dagegen mehr Zeit einplanen. Nach dem Ziehen der Zähne müssen Sie in der Regel 3 bis 6 Monate abwarten, bis die Zahnlücke und der Kieferknochen ausgeheilt sind. Erst dann wird das Implantat eingesetzt, welches wiederum 3 bis 6 Monate einwachsen muss, bevor es mit einem Zahnersatz belastet werden kann. Die Sofortimplantation erspart Ihnen zusätzliche operative Eingriffe.

Wann immer es möglich ist, bevorzugen wir daher die Sofortimplantation von Keramikimplantaten. Dabei halten wir das sogenannte „Short Cut Concept“ (SCC) von Dr. Ulrich Volz genau ein. Dank des besonderen Gewindedesigns der SDS-Implantate können diese die entfernten Zähne sofort ersetzen. Die Extraktion der zu entfernenden Zähne nehmen wir unter maximaler Schonung von Knochen und Weichgewebe vor. 

Habe ich während der Einheilzeit eine Zahnlücke?

Nein, wir versorgen Sie mit einem provisorischen Zahnersatz. Gegebenenfalls passen wir auch bereits vorhandenen Zahnersatz an.

Habe ich Schmerzen bei der Zahnimplantation?

Die Implantation kann dank moderner Anästhesieverfahren schmerzfrei durchgeführt werden. Nach dem Einsetzen des Zahnimplantats kann es am ersten Tag, bei manchen Patienten auch in den ersten Tagen, zu minimalen Schwellungen und leichten Wundschmerzen kommen. Diese können Sie durch regelmäßige Kühlung und die Gabe von Schmerzmitteln effektiv lindern.

Welche Risiken gibt es während der Implantation?

Es handelt sich bei einer Zahnimplantation um einen relativ kleinen Eingriff. Mit einer präzisen Planung und Diagnostik sind Komplikationen während der Implantation nur sehr selten. Grundsätzlich kann es, wie bei jedem operativen Eingriff, zum Beispiel zu Schwellungen, Wundheilungsstörungen, Blutungen und Blutergüssen kommen. Dank der langjährigen Erfahrung von Frau Dr. Steffers ist das Risiko für Komplikationen allerdings auf ein Minimum reduziert. Risikofaktoren wie Rauchen oder Parodontitis erhöhen die Gefahr von Infektionen. Im Beratungsgespräch sprechen wir über eventuelle Risikofaktoren und passen die Therapie unter Umständen an.

Wie lange halten Keramikimplantate?

Wir verwenden hochwertige Zahnimplantate aus Zirkonoxid von SDS und setzen diese fachgerecht ein. Bei guter Mundhygiene und sofern Zahnfleisch und Implantatbett nicht erkranken, können Keramikimplantate ein Leben lang halten und Kronen, Brücken oder Prothesen tragen. Im Durchschnitt halten sie mindestens 15 bis 20 Jahre.

Wie lange muss ich Vitamin D3 nehmen?

Ein Leben lang, was dem gesamten Körper zugutekommt.

Ist eine besondere Implantatpflege nötig?

Der implantatgetragene Zahnersatz sollte genauso gepflegt werden wie die natürlichen Zähne. Sie sollten die regelmäßigen Vorsorgetermine mit professioneller Zahnreinigung in unserer Zahnarztpraxis wahrnehmen.

Was kostet ein Keramikimplantat?

Die Kosten für Keramikimplantate sind etwas höher als die von Titanimplantaten. Sie hängen jedoch vom Einzelfall ab (z. B. eventuelle Vorbehandlungen, Art des Zahnersatzes, Anzahl der Implantate) und können daher nicht pauschal genannt werden. Wir informieren Sie gern nach der ausführlichen Untersuchung über die genauen Kosten in Ihrem individuellen Fall.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Die Kosten für Zahnimplantate, aus Keramik genauso wie aus Titan, werden im Regelfall nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ihnen steht aber ein Festzuschuss der Krankenkasse für Zahnersatz zu. Private Krankenkassen und Zahnzusatzversicherungen erstatten im Normalfall die Kosten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung.

Termine und Beratung

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Keramik­implantate Hamburg haben.
Wir beraten Sie gern in unserer Zahnarztpraxis.

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